Dienstag, 24. Dezember 2013

Schöne Weihnachten

Schöne Weihnachten für Euch alle, gemütliche Abende bei Kerzenschein und ein glückliches Neues Jahr wünscht Euch

 

jungine :-)

 

Mögen unsere Ideen nie ausgehen!


Freitag, 20. Dezember 2013

Zaubersterne

Als ich noch klein war, haben wir im Kindergarten immer Sterne gebastelt. Daran erinnerte ich mich, als ich bei einer alten Dame auf dem Weihnachtsmarkt die Zaubersterne wieder fand.  Zaubersterne gehen ganz einfach und sind schnell gemacht. Für Euch hier die Anleitung:
 
Ein quadratisches Stück Papier (Faltblatt oder kleiner, Tonkarton geht auch, ich hab jetzt immer 5x5cm genommen, ist aber für kleine Kinder zu klein) wie oben eingezeichnet falten. Faltkanten gut mit dem Fingernagel nachziehen, damit die Kanten schön scharf sind.
 
Das Papier wie auf dem Bild zusammenfalten, Kanten wieder schön scharf machen.
 
 
Von dieser Sorte 5-6 Einzelteile falten, mit 4 Stück geht's auch, sieht aber nicht so schön aus.
 
Die Einzelteile aneinanderkleben. Darauf achten, dass immer die Spitzen in einer Richtung liegen und genug Klebstoff abbekommen haben. Es eignet sich Papierkleber, ich hab jetzt immer einen guten Klebestift genommen.  
 
 

 
Mit einer Klammer die Spitzen zusammenklammern, damit der Kleber gut greift und die Spitzen auch gut zusammen geklebt sind. Gut trocknen lassen!
 
 Während die Spitzen trocknen, an der anderen Seite ein Band ankleben. Das könnt ihr so machen wie ich, es geht aber auch, dass man ein Quadrat aufklebt oder Löcher in die zwei äußersten Wände locht und den Faden durchzieht. Auf den Faden eine Perle ziehen, damit der Stern auch befestigt werden kann.
 
So sehen die Sterne jetzt aus. Und jetzt kommt die Zauberei: Perle nach langsam nach oben schieben. Stern aufklappen und Perle vorsichtig wieder an das Papier schieben. Fertig! 
 
Mit Notenpapier geht's auch: für die Musiklehrerin meines Sohnes.
 
 
Wenn Weihnachten vorbei ist, können die Sterne wunderbar aufgeräumt werden, sie sind ja so klein. Die Falterei ist kinderleicht, versucht's doch auch mal! Viel Spaß!
Eure jungine :-)
 
 

Schneeflockensterne

Hallo liebe Vorweihnachtswerkeler,
sicher seid Ihr alle auch in der Vorweihnachtsgeschäftigkeit wie ich. Da fällt einem dann immer noch so viel ein, was man noch machen könnte und eigentlich wollte (müsste?).
Für kleine Unterbrechungen, die mich erden, bin ich dann immer sehr dankbar. So schickte mir eine liebe Freundin (http://ostseemasche.blogspot.de/ hier ist auch ihre Anleitung) in der Vorweihnachtszeit eine Anleitung für

Schneeflockensterne

die sie irgendwo gefunden hatte. Schnell habe ich zur Häkelnadel gegriffen und schon bald waren die ersten fertig. Und wie das immer so ist, man ist ja kreativ, es entstehen Abwandlungen und man verpasst seine persönliche Note.
Hier meine Abwandlung:  

-          4 Luftmaschen anschlagen und mit einer Kettmasche zum Ring schließen

-          3 Luftmaschen häkeln

-          1.R: in den Ring 12 Stäbchen häkeln, mit Kettmasche Ring schließen
                  = 12   Stäbchen

-          2.R: 3 Luftmaschen, dann in jedes Stäbchen der Vorrunde 2 Stäbchen häkeln
                  = 24 Stäbchen, 1 feste Masche

-          3.R: 1 halbes Stäbchen+1 Stäbchen in die 1.Masche, 1Doppelstäbchen in die nächste Masche, dann einen Zweig arbeiten (4 LM, mit 3 Kettmaschen auf den 4 Luftmaschen zurückhäkeln, 3x wiederholen), jeweils im „Stiel“ = Spitze des Doppelstäbchens mit einer Kettmasche verankern, 1Doppelstäbchen indie selbe Masche wie das erste Doppelstäbchen, dann wieder ein Stäbchen und ein halbes Stäbchen in die gleiche Masche, nächste Masche=feste Masche, 6x wiederholen.
 
-          Als Abschluss einen Ösenfaden gleich anhäkeln, Fäden vernähen, schon fertig!

 
Liebe Ostseemasche, vielen Dank, macht mir Riesenspaß und die Anzahl wächst! Meine Familie, Kolleginnen, Freunde und Bekannten freuen sich alle riesig über diese kleinen Sterne.
Auch wenn wir dieses Jahr hier oben im Norden wohl keine weißen Weihnachten kriegen werden, so haben wir doch ein bißchen Schnee.

Euch allen noch eine schöne Zeit, nicht so viel Hektik und haltet mal inne!
Weihnachten muss nicht perfekt sein! Wer Lust hat, kann es ja auch mal mit Schneeflockensternen versuchen, ist ganz einfach!
Eure jungine :-)
 

Samstag, 7. Dezember 2013

Dreieckschachtel falten


 
Die Vorbereitungen auf Weihnachten bringen es so mit sich, dass Mann/Frau was zum Verpacken braucht. Hier eine kleine Anleitung für eine Schachtel:
 

-          Man nehme zuerst ein rechteckiges Stück festes Papier oder Pappe .(25 cm lang und 9 cm breit eignet sich z.B. für eine kleine Tafel Merci-Schokolade)

 
 

-          Falte die Pappe in der Mitte und sorge mit dem Daumennagel für eine scharfe Kante.


 
 

Klappe das Papier wieder auf.

 

-          Markiere links und rechts die Mitte, zieh mit einer Scherenspitze Linien wie angegeben. Du siehst jetzt einen Rhombus.

 

-          Falte die Ecken nach innen, sorge auch hier mit dem Daumen für eine schare Kante.




-          Loche 4 Löcher wie angegeben in das Papier. Lege dazu das Papier genau an die Locherkante an, dann lochst Du die Löcher in den gleichen Entfernungen vom Rand.

 

Nun kannst Du die Schachtel zusammenfalten und mit einem Bändchen schließen. Fädele hierzu das Bändchen durch die Löcher.

Stecke eine kleine Überraschung hinein und binde die Schachtel mit dem Bändchen zu. Wenn du möchtest, kannst Du noch ein schönes Bild aufkleben.


 
 


Viel Spaß beim Nach-Basteln und noch viel Vorfreude im Advent wünscht Euch                                              
                   jungine :-)

Montag, 25. November 2013

Geschafft

 
Geburtstage und Weihnachten werfen ihre Schatten voraus und so entstehen derzeit immer mehr kleine Geschenke:
 
 
Schwesternwärmer, einfach r/l gestrickt und dann die Muschelkante drangehäkelt, der Daumen erhält einen extra Eingang
 

 Freundinnenloop, Geschenk einer lieben Freundin, natürlich in meinen Lieblingsfarben grün und gelb, vielen Dank liebe Ostseemasche!
 

 Y-Schal, selbst auf der Strickmaschine gemacht und jetzt superstolz
 Musikantensocken, für eine fröhliche Melodie,
                                                           Das Leben ist schön!
 
Liebe Grüße an alle, die hier reinschauen. Ich schick Euch einen Sonnenstrahl, wenn auch in eisiger Kälte!
Eure jungine
 
 


Mittwoch, 20. November 2013

Herbst

Hallo Ihr Lieben,
man kann es nun nicht mehr leugnen: der Herbst ist voll da und der Winter steht vor der Tür.

Wenn man genug Holz vor der Hütten hat, kanns jetzt richtig gemütlich werden und ich freu mich auch schon ein wenig auf die langen Abende im warmen Zimmer. So viele Ideen warten darauf, verwirklicht zu werden! Ein paar Sachen hab ich an den letzten Regentagen auch schon geschafft, schaut her:

  1. Freundinnen-Socken für Kuschelabende; pflanzengefärbt im letzten Sommer mit kanadischer Goldrute und Pulswärmer schnell mal unter der Jacke. Für Handschuhe ist es ja doch noch ein wenig zu warm.

     
  2. ein Zipfelchen für mich nach der folgenden total einfachen Anleitung: 45 Maschen mit Nadeln Nr. 8 anschlagen und in Runden ca. 30 cm stricken, dann den Schlauch teilen und nochmal 30 cm gerade hoch stricken, den Schlauch wieder schließen und über ca. 50 cm gleichmäßig Maschen abnehmen bis nur noch 4 da sind, diese Maschen zusammenziehen und die Spitze mit Perlen verzieren, Schnitt hab ich auch gleich mit beigefügt. Viel Spaß beim Ausprobieren! 


 Ach ja, und dann hab ich von einer Freundin noch wunderbare Alpaka-Wolle in weiß und apricot bekommen. Ein wahrer Handschmeichler und lässt sich wunderbar auf meinem Spinnrad verarbeiten, wie man schon sieht.
Ich weiß auch schon, was ich draus mache, aber ich verrate es noch nicht.
 
Und ein bißchen Hexenküche hab ich auch noch gespielt und wieder mal mit Pilzen gefärbt. Ich hatte Erlenporlinge gefunden, die ein wunderbares gelb, auf Seide sogar orange färbten. Und mein Papier, welches ich aus Birkenporlingen hergestellt habe, trocknet gerade so vor sich hin, sieht aber schon toll aus.


schillernder Erlenporling



färbt meine Lieblingsfarbe gelb

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ich wünsche Euch allen auch so viel Elan, wie ich ihn im Moment habe. Und lasst mal hören, was Ihr so macht!
 
Bis zum nächsten Mal habt eine schöne Zeit! Eure jungine
 
 



Montag, 28. Oktober 2013

Pilzfieber

Hilfe ich bin Pilz-Fieber infiziert! (oder Hexenküche?)

Ich war ein paar Tage mit meiner Familie in der Lüneburger Heide. Bei unseren Wanderungen suchte ich immerzu auf dem Boden und an den Bäumen nach Pilzen. Meine Familie fand, dass es schon langsam sehr beschwerlich mit mir wäre, wies mich aber immer auch noch einmal auf jeden Pilz hin, der irgendwo stand. Ich konnte einfach nicht aufhören.

Das Wetter zeigte sich nicht von der besten Seite, aber strömender Regen hält doch echte Pilzsammler nicht davon ab, in den Wald zu gehen. Ich fand Schwefelköpfe, Kremplinge, Birkenporlinge, ein wunderschönes Exemplar vom Kiefernbraunporling, Zimt-Hautköpfe. Vor meinen Augen sah ich immerzu die tollen Farben, die daraus entstehen könnten.
Tagesausbeute
Leider fehlt mir immer noch der Superpilz: zimtfarbener Weichporling, der lila färben soll. Ich bin aber zuversichtlich, ich geb nicht auf!

Ein bißchen hab ich aber auch von der Heide gesehen, wie hier zum Beispiel
Schneverdinger Höpen

und auch ein paar Museen und Lüneburg machten wir unsicher.

Auf der Rückfahrt fuhren wir an der Hamburger Wollfabrik (www.hamburger-wollfabrik.de) ran und dort erwartete mich eine Riesenauswahl Wolle und Seide in allen Farben und Schattierungen. Es war ein bißchen überwältigend und ich konnte mich nur schwer entscheiden!
Mein Tipp: wer genauso besessen ist, wie ich, muss da mal vorbei. Und vom 28.10.-02.11.2013 ist dort großer Lagerverkauf zu unglaublich günstigen Preisen eine unglaubliche Vielfalt. Ich schaff es dieses Jahr leider nicht noch einmal nach Hamburg, aber im Frühling ganz bestimmt.

Zurück in der Heimat fand ich auf unserer Ranch gleich noch eine große Ansammlung von frischen grünblättrigen Schwefelköpfchen, die gleich in die Färbeflotte mussten. Der erste Zug ist wunderbar goldgelb geworden, nun kocht gerade der 2. Zug und mein einer Strang Seide ist total orange. Wenn es fertig ist, zeig ich es Euch!

Am letzten Samstag hatten wir auch noch einen goldenen Oktobertag. Die gelben, roten und braunen Blätter leuchteten in der Sonne wie verrückt. Heute ist hier der erste Herbststurm und die ganze Pracht ist dahin. Aber ich hab es fotografiert. Ist das nicht toll!




Rostocker Heide, nicht weit vom Schnatermann (Gruß an Sabine und Matthias)


So, nun muss ich noch meine Wolle spülen. Lasst es Euch alle gut gehen!
Eure jungine fadenwerkelei

Montag, 14. Oktober 2013

Färben mit Pilzen bei Karin Tegeler


Am letzten Mittwoch machte ich mich bei strahlendem Sonnenschein auf zum Färbekurs "Färben mit Pilzen" bei Karin Tegeler (www.textiles-werken.de) in Leinemühle im Harz. Schon lange hatte ich mich sehr darauf gefreut.
In der Jugendherberge angekommen, schmiss ich meine Sachen in mein Zimmer und stieg erst einmal auf die nächste Burg:  Burg Falkenstein               Über den Eselstieg ging es 
immer nach oben!


Es war eine unglaubliche Ruhe, nur Vogelgesang und kein Mensch weit und breit. Oben angekommen erwartete mich ein ziemlich stolzer Anblick:


  
Gleich fühlte man sich hunderte von Jahren zurückversetzt. Auf den Burgfried musste ich natürlich auch klettern und nachdem ich mich in der Burg verlaufen hatte und dann doch die richtige Tür fand, konnte ich weit über das Land schauen und die tollen Farben genießen. Der Wind pfiff dazu nicht wenig um die Ecke, es war atemberaubend!
 
 
Am nächsten Tag fuhr ich über Serpentinen hoch und runter zur Leinemühle. Mein Navi spielte total verrückt, Telefon ging auch nur oben auf den Bergen. Bei Karin angekommen, ging es nach der Bekanntmacherei auch gleich mit einer großen Menge Theorie los. Ich war zwar schon immer viel in die Pilze gegangen, aber so richtig hatte ich mich mit dieser Spezies noch nicht beschäftigt. Ich fand es unglaublich spannend!
 
Am Freitag wollten wir unsere neu gewonnenen Kenntnisse auch gleich in die Praxis umsetzen und gingen alle zusammen in die Pilze in einen nahe gelegenen Wald. Es regnete erst wenig, dann in Strömen. Pilze fanden wir recht viele und mir verhalf ein flüchtendes Wildschwein zum Schreck meines Lebens. Es steht nicht fest, wer mehr Schiss hatte, das Schwein oder ich. Jedenfalls schmiss ich meinen Korb weg und rannte wie von der Tarantel gestochen los. Bin dann wieder ganz vorsichtig zurück, um meinen Korb zu holen, wusste aber dann nicht mehr, wie ich zu den anderen zurück kommen sollte. Ich hatte mich total verlaufen. Wer mich beobachtet hätte, hätte sich bestimmt scheckig gelacht. Aber Gott sei dank fand ich dann irgendwie einen Weg zurück und auch wieder in die Leinemühle. Aber der Schreck saß und sitzt noch heute tief!
Eigentlich ganz idyllisch!
In Karins Werkstatt packten wir erst einmal alle Pilze auf den Tisch und sichteten, was wir gefunden hatten. Wir fanden eigentlich eine ganze Menge (nur einer fehlte!):
 
                           
Alle Pilze wurden für die Färberei und eine leckere Pilzpfanne mit den berühmten Arminschen Eierkuchen vorbereitet. Köstlich!
 
Samstag und Sonntag färbten wir fröhlich darauf zu und zwischendurch erhielten wir von Karin immer wieder wichtige Informationen. Schaut mal, sehen die Farben nicht toll aus!!
 
 
Froh und glücklich, aber auch ein wenig traurig, dass die Zeit schon vorbei war, fuhr ich am Sonntag wieder heim.
Liebe Karin, lieber Armin! Danke für die gute Zeit bei Euch, für Eure Mühe und Fürsorge, für das umfangreiche Wissen, für die vielen anregenden Gespräche und die ganze Fachsimpelei. Ich hab mich sehr sehr wohl bei Euch gefühlt und möchte gern im nächsten Jahr wiederkommen.
Danke auch an meine Mitfärber, es war schön, Euch kennengelernt zu haben und ich hoffe sehr, dass man mit dem einen oder anderen in Verbindung bleiben kann. Für den Ruf-Einsatz bedanke ich mich nochmal besonders und hoffe, dass die Stimme wieder völlig in Ordnung ist.
 
 
Nun geht es in den nächsten Tagen sicher gleich wieder in den Wald, um einen kleinen Vorrat an Färbepilzen zu sammeln und vor allem nach dem lila färbenden zimtfarbenen Weichporling zu suchen. Es bleibt also richtig spannend! Viel Glück wünsche ich allen!
 
 
 
 


Samstag, 5. Oktober 2013

Wir basteln eine Apfelspindel


Am 06. Oktober 2013 findet im Freilichtmuseum Klockenhagen (http://www.freilichtmuseum-klockenhagen.de) das Herbstfest statt. Ihr seid herzlich eingeladen zu:
 
Wir basteln eine Apfelspindel
 
Früher, zu einer Zeit, als die Kinder sehr wenig Spielzeug hatten, bastelte man im Herbst aus Äpfeln eine Apfelspindel (man kann auch eine runde Kartoffel nehmen). Vor allem die Mädchen sollten schon recht bald lernen, mit dem täglichen Handwerkszeug umzugehen. Eine Spindel verwendet man, um aus Wolle oder pflanzlichen Faser einen Faden herzustellen, den man zur Herstellung von Bekleidung benötigte. Die Spindel besteht aus einem Stab auf dem der Wirtel, die Schwungmasse, befestigt ist. Ein Haken dient der Befestigung der bereits gesponnenen Fäden.
 
Was brauchen wir:

  • einen kleinen Apfel oder eine runde Kartoffel
  • einen Stab mit Haken, 7 mm Durchmesser, ca. 25 cm lang
  • ein wenig Schnur
Und los geht’s:

Zuerst wird der Stab angespitzt. Das kann man mit einem ganz normalen Spitzer tun. Für den Haken sollte man einen Erwachsenen um Hilfe bitten, der kann ihn oben (auf der nicht angespitzten Seite eindrehen.

Vorsichtig den Stab gerade von der Blüte zum Stiel durch den Apfel stechen. Hierzu braucht man eine wenig Kraft und Gefühl, sonst bricht der Apfel auseinander. (Wenn er kaputt gegangen ist, schnell aufessen!)

Die Schnur über Kreuz am Apfel befestigen und schon einige Runden aufwickeln. An dieser Schnur spinnen wir dann den Faden an.

So sieht das dann aus:



Auf dem nächsten Bild habe ich die Wolle bereits angesponnen. Wie das geht, zeige ich Euch morgen im Freilichtmuseum Klockenhagen. Ich freu mich auf Euch!
 
 
 
 
Viel Spaß beim Basteln und Spinnen wünscht jungine fadenwerkelei

Freitag, 4. Oktober 2013

Blau machen


Schon lange hab ich mich auch mit dem Blau färben beschäftigt, hab einige Bücher darüber gelesen und auch im WWW viel Wissenswertes gefunden. Dazu kamen eine Reihe historischer Romane, die mich inspirierten.
Ich fand den Online-Kurs Indigo  bei Ulrike Bogdan (www.nemo-ignorat.de), der vom 01.08 bis 08.09.2013 laufen sollte. Kurzerhand meldete ich mich an. So was hatte ich noch nicht versucht und ich wollte mal sehen, das neben Familie, Haus, Garten, Arbeit und meinen Färbeaktionen in den Museen zu schaffen ist.
Ich ließ mir eine Erstausstattung zusenden und eigentlich hätte es richtig toll losgehen können. Begeisterung war da!
Aber was fehlte: ZEIT
Ulrike hatte den Kurs wunderbar vorbereitet. Es gab viele Videos und Anleitungen. Also daran lag es nicht! Die Ergebnisse der anderen Kursteilnehmer waren wahrer Farbrausch und jeden Morgen freute ich mich auf neue Bilder und Berichte. Aber ich selbst kam nicht zu Potte!!!
Also was waren die wirklichen Gründe:
1. Mein Sohn begann wieder mit der Schule und benötigte ziemlich viel Zuwendung von mir.
2. Meine Färbeaktionen erforderten mehr Vorbereitungszeit als ich gedacht hatte.
3. Ich haderte ziemlich mit dem Programm, es dauerte ziemlich lange, ehe ich mich da zurecht fand. Ich brauchte länger, als ich es mir vorgestellt hatte.
 
Trotzdem war der Kurs für mich ein tolles Erlebnis: Es wurde mit mehreren Küpenarten experimentiert und die Ergebnisse waren atemberaubend!
 
Fazit: Ich möchte auf alle Fälle noch einmal so was machen! Es hat mir Riesenspaß gebracht.
Für den Winter, der hier oben im Norden immer recht kalt und stürmisch ist, habe ich eine Unmenge zu lesen, anzuschauen und auszuprobieren, denn ich hab mir alles gespeichert und hoffe, dass die Videos noch einige Zeit zur Verfügung stehen. Darauf freue ich mich. Blaumachen ist eben im wahrsten Sinne des Wortes gar nicht so einfach!!
Und hier: meine Ergebnisse, die mich sehr erfreuen!
 
 
 Danke an Ulrike und
                                                                                 danke an alle anderen Blaumacher!
 
 
 
 
 
Als Lehre aus diesem "akuten Zeitmangel" habe ich mir als nächstes einen Kurs direkt gewählt: Ich freu mich auf meinen Kurs "Färben mit Pilzen" bei Karin Tegeler (www.textiles-werken.de)
Ich werde davon berichten!